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Makuladegeneration
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Makuladegeneration - Risiko Graue-Star-OP: Der Nachstar

Als Nachstar bezeichnet man die neue Eintrübung der im Auge verbliebenen Hinterkapsel der Linse. Die Sehkraft ist dann erneut herabgesetzt. Berichten zufolge dauert es etwa 3 bis 5 Jahre, bis zwischen 10 und 50 % aller Grauer Star Operierten an dem so genannten Nachstar erkrankt. Dies kann aber auch bereits nach wenigen Monaten geschehen. Besonders bei Jugendlichen ist die Nachstar-Rate (bis zu 95 %) sehr hoch. Die Definitionen des Nachstars variieren stark, daher die genannten größeren Schwankungen. Bis heute sind die genauen Zusammenhänge zwischen Grauer Star, Makuladegeneration und verschiedenen Ausprägungen eines Nachstars nicht vollständig ermittelt. Dieser so genannte Nachstar (Cataracta secundaria) kann mit Laser oder durch eine Operation behandelt werden. Folgende Behandlungsmethoden können angewandt werden:

  • Öffnung der Linsenhinterkapsel mittels
  • Lasertechnik
  • Operativem Eingriff
  • Polieren der Linsenhinterkapsel ebenfalls mittels operativem Eingriff

Bei dem erstgenannten Verfahren wird, nach örtlicher Betäubung, anhand einer so genannten Laser Spaltlampe der Laserstrahl gegen die Linsenhinterkapsel (die so genannte Membran) geführt und diese damit geöffnet, was zu einer deutlichen Visusverbesserung (Anstieg der Sehschärfe) führt.

Ein chirurgischer Eingriff funktioniert im Wesentlichen ähnlich.

Alternativ wurde versucht die Nachstarproblematik auf anderen Wegen zu minimieren. Unter anderem wurde versucht, die Eigenschaften der bei der Grauen Star Operation verwendeten Kunstlinsen (Intraokularlinsen (IOL)) zu verbessern.

 

Wichtiger Hinweis:
Die AMD-Inhalte auf unserer Website dienen ausschließlich zur Information. Sie können und dürfen einen Arztbesuch nicht ersetzen, noch dienen sie für eine Selbstdiagnose oder gar einer Selbstbehandlung. Haben Sie den Verdacht an Makuladegeneration erkrankt zu sein, suchen Sie bitte umgehend Ihren Augenarzt auf!