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Makuladegeneration
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Altersbedingte Makuladegeneration (AMD) – Symptome

Symptome der Augenkrankheit Makuladegeneration beinhalten unscharfes und/oder verzerrtes Sehen. Gerade Linien erscheinen krumm oder verbogen. Farben verblassen und die Sehschärfe lässt nach. In einem späteren Stadium wird das Sehen vor allem im Zentrum von einem grauen Fleck dominiert.

aktualisiert am 11.04.2018

vom scharfen Sehen zum grauen Fleck
Bei Makuladegeneration kann ein verschwommenes Bild entstehen. Farben verblassen zunehmend. Im späteren Stadium ist das Sehen im Zentrum von einem grauen Fleck dominiert.
© SOS Augenlicht e.V.

Makuladegeneration im Anfangsstadium oft unbemerkt

Zu Beginn einer Makuladegeneration bemerkt der Betroffene meistens noch keinen Sehschärfeverlust. Denn wenn zunächst nur ein Auge betroffen ist, kann das noch gesunde andere Auge die Sehverschlechterung des betroffenen Auges oftmals ausgleichen.

Daher wird anfangs oft selbst eine starke Sehverschlechterung des betroffenen Auges nicht wahrgenommen. In solchen Fällen wird die Makuladegeneration meist erst per Zufall vom Betroffenen oder vom Augenarzt entdeckt.

Symptom verzerrtes Sehen seltener bei trockener Makuladegeneration

Grundsätzlich können bei der trockenen und feuchten Makuladegeneration gerade Linien verzerrt wahrgenommen werden. Dennoch ist dies bei der trockenen AMD nur selten der Fall, da dieses Symptom nur durch Verwerfungen der Netzhaut über recht starken Drusen entstehen kann.

Bei der feuchten Makuladegeneration erscheinen gerade Linien oftmals verbogen, weil krankhafte Gefäßneubildungen in späteren Stadien der AMD, sowie Flüssigkeitsansammlungen inner- und unterhalb der Netzhaut hier regelmäßig auftreten.

Makuladegeneration-Symptom verzerrtes Sehen – das Amsler Gitter dient als Überprüfung

Zur Überprüfung, ob bereits Verzerrungen vorhanden sind, dient das Amsler-Gitter. Dies ist ein Karo-Papier mit einem Fixierpunkt in der Mitte, dass jeder Makuladegeneration-Patient von seinem Augenarzt erhalten kann.

Symptom instabiles Sehen bei Makuladegeneration

Zudem bemerken viele Patienten eine mit der Degeneration der Makula zunehmende Instabilität des Sehens. Die Sehleistung kann an einem Tag gut sein, am nächsten sehr schlecht und am darauffolgenden wieder besser.

Ursache hierfür sind wechselnden Lichtverhältnisse, wechselnde Stoffwechsellage und wechselnde Durchblutung von Auge und Sehzentrum im Gehirn. Insbesondere stellen viele Patienten fest, dass die Sehfähigkeit umso mehr von der seelischen und körperlichen Verfassung abhängt, je schlechter es wird.

Symptom Verblassung von Farben & Kontrast bei Makuladegeneration

Für beide Formen der Makuladegeneration gilt, dass Farben zunehmend blasser erscheinen und das Lesen immer schwieriger wird. Die Farbwahrnehmung ist stark eingeschränkt. Das Kontrastsehen leidet im weiteren Verlauf der Augenkrankheit. Durch die Beeinträchtigung des zentralen Visus erhöht sich das Risiko von Stürzen. Autofahren wird meist unmöglich, was die Mobilität und Unabhängigkeit der Patienten stark einschränkt.

Simulation des Grauen Flecks bei Makuladegeneration
Bei Makuladegeneration werden Farben zunehmend blasser wahrgenommen.

Später sind keine Gesichter – auch nicht das eigene im Spiegel – mehr erkennbar. Lesen wird unmöglich. Im späteren Stadium einer Makuladegeneration erscheint das Zentrum des Gesichtsfeldes leer, als heller, grauer oder als schwarzer Fleck (Zentral-Skotom).

Peripheres Sehen bleibt bei Makuladegeneration meist erhalten

In der Regel bleibt das periphere Gesichtsfeld bei Makuladegeneration erhalten, sodass Patienten sich noch einigermaßen in bekannter Umgebung orientieren können. Die meisten sind in diesem Stadium aber auf fremde Hilfe angewiesen. Betroffene, die uns berichteten, dass sie immer daran glaubten, nicht ganz blind zu werden, waren in diesem Moment jeweils ziemlich entsetzt. Denn sie konnten sich zuvor nicht vorstellen, was es heißt, "nicht ganz blind" zu sein.

 
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