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Makuladegeneration
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Altersbedingte Makuladegeneration – VEGF-Hemmer Erfahrungsberichte

Die Erfahrungen von Patienten mit der Behandlung von VEGF-Hemmer bei feuchter Makuladegeneration fallen sehr unterschiedlich aus. Bei den meisten schreitet die Makuladegeneration trotz erfolgreicher Behandlung später dennoch fort.

aktualisiert am 25.04.2018

Patienten-Erfahrungsberichte zu VEGF-Hemmer sehr unterschiedlich
In vielen Fällen können VEGF-Hemmer ein Fortschreiten von Makuladegeneration verlangsamen und kurzzeitige Sehverbesserungen erzielen.

Sehr unterschiedliche Patientenerfahrungen

Manche Patienten berichteten uns von Sehverbesserungen ihrer Makuladegeneration nach einer Behandlung mit VEGF-Hemmer.

Sie führten das darauf zurück, dass sich die vorher wahrgenommenen Verzerrungen im Sehen, wie sie bei feuchter Makuladegeneration üblich sind, zurückbildeten und die Sehstörungen dadurch geringer wurden.

Die meisten Patienten berichten über Fortschreiten ihrer Makuladegeneration

Bei den meisten Makuladegeneration-Patienten traten die Verzerrungen nach kurzer bis längerer Zeit allerdings wieder auf. Andere Betroffene gaben an, dass sie das Gefühl hatten, ihre Makuladegeneration sei nicht mehr so aktiv und sie würden einen Stillstand empfinden.

Bei wenigen davon scheint das heute immer noch so zu sein. Die meisten berichteten von einem erneuten Fortschreiten ihrer Makuladegeneration und somit des Sehschärfeverlustes. Es gab auch Betroffene, die direkt nach Durchführung der Behandlung mit VEGF-Hemmer eine Verschlechterung des Sehens wahrnahmen. Eine Verschlechterung, die bei manchen, nach deren Aussage, dauerhaft bestehen blieb.

Oftmals mit Nebenwirkungen

Auch wurde uns öfters über Nebenwirkungen und Komplikationen berichtet. Meistens handelte es sich dabei um Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit und Herzrasen. Wir vermuten, dass dies mit der hohen Anzahl von notwendigen Injektionen zusammenhängt.

Über Nebenwirkungen und Komplikationen wurde häufiger bei Lucentis/Avastin berichtet, weniger bei Macugen. Allerdings erreichten uns in den letzten Jahren kaum noch Berichte zu Macugen, da es nur noch in Ausnahmefällen bei der Behandlung der feuchten Makuladegeneration eingesetzt wird.

Zu Eylea liegt uns noch keine aussagekräftige Anzahl an Erfahrungsberichten vor. Wir hoffen, in naher Zukunft auch hierzu einen hilfreichen Kommentar abgeben zu können. Dennoch ist zu erwarten, dass die Erfahrungen ähnlich wie bei den anderen VEGF-Hemmern ausfallen, allerdings vielleicht mit dem Vorteil, von weniger Injektionen im Jahr.

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Wichtiger Hinweis:
Die AMD-Inhalte auf unserer Website dienen ausschließlich zur Information. Sie können und dürfen einen Arztbesuch nicht ersetzen, noch dienen sie für eine Selbstdiagnose oder gar einer Selbstbehandlung. Haben Sie den Verdacht an Makuladegeneration erkrankt zu sein, suchen Sie bitte umgehend Ihren Augenarzt auf!