SOS Augenlicht e.V. verwendet Cookies, um Ihnen den Besuch auf unseren Seiten so einfach wie möglich zu gestalten. Zusätzlich verwenden wir das Datenanalysetool Google Analytics in pseudonymisierter Form (Ihre Daten werden anonymisiert). Wenn Sie die Nutzung von Google Analytics ablehnen, werden keine Daten erhoben. Weitere Informationen zu Cookies, Google Analytics und dazu, wie Sie die Kontrolle darüber behalten, finden Sie in unserer Datenschutzerklärung und hier
Hiermit stimme ich der Nutzung von Google Analytics zu:
Makuladegeneration
- Seit 18 Jahren Hilfe & Info -
Hotline für Betroffene
0 24 43 - 90 13 64
Di - Do: 9 - 17 Uhr

Photodynamische Therapie (PDT) - Risiken und Nebenwirkungen


Anwendungsgebiet: Feuchte Makuladegeneration

Die Abteilung Augenheilkunde des Akademischen Lehrkrankenhauses der Humboldt-Universität zu Berlin schreibt, bei oder nach der Infusion könne es an der Infusionsstelle zu Schmerzen, Schwellungen, Blutungen oder Überempfindlichkeitsreaktionen kommen.

Eine geringe Anzahl der in einer Studie behandelten Patienten litt während der Injektion unter Rückenschmerzen. Patienten litten unter Kopfschmerzen, Übelkeit, Schwindelgefühl und Blutdruckabfall. Weiterhin werden vorübergehend reduziertes Sehvermögen, Blutungen im Auge, anomales Sehvermögen, Augenschmerzen und Rötungen des Auges als Risiken genannt.

In einer Produktbeschreibung des Herstellers (Novartis) von Visudyne® (Verteporfin) waren folgende Angaben dazu zu finden:

Gegenanzeigen: Kontraindiziert bei Patienten mit Porphyrie oder einer bekannten Überempfindlichkeit gegen Verteporfin bzw. einen der Hilfsstoffe und bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen.

Nebenwirkungen: In klinischen Studien wurden die unten genannten Nebenwirkungen beobachtet, die möglicherweise auf die Visudyne®- Behandlung zurückzuführen sind:

Okuläre Nebenwirkungen:

Häufige Nebenwirkungen (1 - 10 Behandelter von 100):
Sehstörungen wie undeutliches, unklares, verschwommenes Sehen sowie Lichtblitze, Visusverschlechterung, Gesichtsfelddefekte wie graue oder dunkle Ringe, Skotom und schwarze Flecken. In den plazebokontrollierten okulären klinischen Phase III-Studien trat bei 2,1% der mit Verteporfin behandelten Patienten starker Visusverlust (4 Zeilen und mehr) innerhalb von 7 Tagen auf, während dies in klinischen Studien ohne Plazebogruppe nur bei weniger als 1% der Patienten der Fall war. Das kam hauptsächlich bei Patienten mit ausschließlich okkulten oder minimal klassischen CNV-Läsionen vor; bei Patienten aus der Plazebogruppe wurde über diese Nebenwirkungen nicht berichtet. Der Visus kehrte bei den meisten Patienten ganz oder teilweise wieder.

Gelegentliche Nebenwirkungen (bis zu 1 Behandelter von 100):
Netzhautablösung (nicht rhematogen), subretinale Hämorrhagie, Glaskörperhämorrhagie.

Nebenwirkungen an der Injektionsstelle:

Häufige Nebenwirkungen (1-10 Behandelter von 100):
Schmerz, Ödeme, Extravasation.

Gelegentliche Nebenwirkungen (bis zu 1 Behandelter von 100):
Hämorrhagie, Discoloration, Überempfindlichkeit.

Systemische Nebenwirkungen:

Häufige Nebenwirkungen (1-10 Behandelter von 100):
Infusionsbedingte Schmerzen, meistens als Rückenschmerzen, die in andere Bereiche, wie Becken, Schultergürtel und Brustkorb, ausstrahlen können, Übelkeit, Photosensibilitätsreaktion, Asthenie, Pruritus, Hypercholesterinämie. Photosensibilitätsreaktionen (bei 2,2% aller Patienten in weniger als 1% aller Visudyne®-Behandlungen) manifestierten sich in Form von Sonnenbränden, die in der Regel 24 Stunden nach der Behandlung auftraten. Diese Nebenwirkung lässt sich vermeiden, wenn der Patient sich an die Anweisungen in Kapitel 4.4 "Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung" hält. Das vermehrte Auftreten von Rückenschmerzen während der Infusion bei Visudyne®-Patienten war nicht auf Hämolyse oder allergische Reaktionen zurückzuführen. Sie verschwanden in der Regel kurz nach der Infusion.

Gelegentliche Nebenwirkungen (bis zu 1 Behandelter von 100):
Schmerzen, Hypertonie, Hypästhesie, Fieber.

1 2 3
4
5 6
 

Wichtiger Hinweis:
Die AMD-Inhalte auf unserer Website dienen ausschließlich zur Information. Sie können und dürfen einen Arztbesuch nicht ersetzen, noch dienen sie für eine Selbstdiagnose oder gar einer Selbstbehandlung. Haben Sie den Verdacht an Makuladegeneration erkrankt zu sein, suchen Sie bitte umgehend Ihren Augenarzt auf!