Auf dieser Seite haben wir exemplarisch einige Erfahrungsberichte von Makula-Patienten abgedruckt, die einen Überblick über die Möglichkeiten der beiden effektivsten Therapieverfahren aus Schul- und Alternativmedizin aufzeigen.
Aus Datenschutzgründen wurden die Patienten-Erfahrungsberichte anonymisiert.
Spritzentherapie mit
Lucentis, Avastin, Eylea & Macugen
Frau H. aus K.
Anfang April fiel mir ein gelber Fleck im rechten Auge in hellen Räumen oder beim lesen immer wieder unangenehm auf, auch leichte Verzerrungen in der Schrift nahm zu. Ich bin
... mehr Musikerin und mir fiel es immer schwerer, blei kleingedruckten Noten die Kreuze von den Auflösungszeichen zu unterscheiden, aber ich schob es zunächst auf beginnende Altersweitsichtigkeit, ich bin stark kurzsichtig und daher hatte ich schon immer einen Kampf mit Kleingedrucktem und mieser Beleuchtung.
Anfang Mai erhielt ich eine Injektion mit Avastin, die die Blutung zurückgedrängt hat, damit verschwandt nach ca. einer Woche auch der gelbe Fleck und meine Sehleistung ging um 15% auch wieder nach oben. Ich bin erleichtert und estmal dem größten Problem entronnen, aber gleichzeitig verunsichert wie lang der Zustand sich so halten kann. Ich habe Angst vor der Frage: und was ist in 20 Jahren?
Die Therapie war erfolgreich, allerdings muß oft eine Kontrolle erfolgen, um gegenbenenfalls eine weitere Injektion zu verabreichen. Da ich noch nicht so alt bin, zahlt mir die Kasse den größten Teil der Therapiekosten, worüber ich natürlich sehr froh bin. Dankbar bin ich auch über die Informationen via Internet, wo man ein paar Leidensgenossen trifft. ... weniger
Frau G. aus D.
Für den Moment habe ich einen Stillstand erzielt. Meine feuchte Makuladegeneration hat sich in eine trockene umgewandelt. Allerdings wurde bei mir nicht nur Lucentis gespritzt,
... mehr sondern auch Avastin und zum Schluss Eylea. Ich kann nicht sagen, ob alle Präparate geholfen haben, oder ob Lucentis hier der ausschlaggebede Faktor war. Mein Augenarzt will jetzt 6 Wochen warten, um zu sehen, ob es bei der trockenen Makuladegeneration bleibt. ... weniger
Frau K. aus B.
Wenn sie mich nicht mit Lucentis oder Avastin behandeln, würde ich bald nicht mehr viel sehen können. Im Mai bemerkte ich beim Lesen, dass die Buchstaben kippten. Zudem fiel mir auf,
... mehr dass gerade Linien (Fenster, Fliesen etc.) plötzlich von meinem linken Auge wellenförmig gesehen wurden.
Ich bin sofort zum Notarzt und dann zu meinem Augenarzt gegangen. Niemand wollte sich festlegen, obwohl ich sofort den Verdacht auf AMD äußerte. Dann bekam ich eine Überweisung zur Fluoresenzangiographie. Diese wurde auch im Mai durchgeführt. Da sprach man aber nur von einem Ödem im Auge. Ich bekam Tropfen und sollte mein Blut, meine Lunge etc. untersuchen lassen und dann zur Kontrolle wiederkommen.
Ich fühlte mich ohnmächtig, bekam Panikattacken, hatte das Gefühl, man nimmt meine Symptome nicht richtig ernst. In dieser Zeit konnte ich immer weniger lesen. Im Juni wurde dann auf dem linken Auge 30% Sehleistung gemessen, was heißt, dass innerhalb von zwei Wochen mein Sehvermögen an der schärfsten Stelle von 100% auf 30% zurückging.
Das Ödem war gewachsen und fing an auszubluten. Ich wurde zu einer anderen Klinik überwiesen, wo man meinen anfänglichen Verdacht "endlich" bestätigte und meine Krankheit richtig ernst nahm. Mir ging es jetzt wieder besser, als ich nun endlich die Diagnose bekam und der Arzt mir sagte, dass es 5 vor 12 sei. Ich bekam sofot einen Termin für die erste Avastin-Spritze.
Der Arzt sagte, dass durch das Avastin wahrscheinich eine Besserung eintritt, sonst würde noch eine Lasertherapie im Anschluß gemacht werden. Bisher habe ich eine Spritze Avastin erhalten, zwei weitere folgen noch. Meine Sehschärfe ist jetzt wieder bei 90%. Das Medikament hat sensationell geholfen. Das Ödem ist fast vollständig ausgetrocknet. ... weniger
Frau R. aus H.
Obwohl nach 4 Spritzen die Gefäße zurückgebildet werden konnten und meine feuchte Makuladegeneration kurzfristig in eine trockene umgewandelt werden
... mehr konnte, kamen diese nach 2 Monaten wieder. Mir war nicht bewußt, dass das der Fall sein kann und man unter Umständen über Jahre die Spritzentherapie machen muss. Des weiteren möchte ich etwas über Orthomol (Anmerkung der Redaktion
Vitamine & Ernährung) erfahren. Das ist mir von meinem Hausarzt empfohlen worden. Mein Augenarzt sagt aber, dass das nichts bringen würde. Was soll ich denn jetzt tun?
... weniger
Frau K. aus H.
Ich habe bis heute zwölf Lucentis-Spritzen erhalten. Am Anfang habe ich noch geglaubt, dass die Spritzen für mich funktionieren, da ich sofot eine Sehverbesserung erfahren
... mehr hatte. Allerdings hat sich meine Makuladegeneration nach 6 Monaten wieder kontinuierlich verschlechtert. ... weniger
Frau S. aus S.
Ich habe schlechte Erfahrungen mit Lucentis gemacht. Das Sehen hat sich direkt nach Erhalt der Spritze rapide verschlechtert. Ich möchte mehr über Lucentis erfahren und dessen
... mehr Nebenwirkungen (Anmerkund der Redaktion
Nebenwirkungen Lucentis. Ich glaube nämlich, dass diese Spritzen nicht nur nicht meinen Augen geholfen haben, sondern dass es auch meiner Gesamtgesundheit geschadet hat. Mein Augenarzt hat mir jetzt empfohlen anstatt Lucentis, Macugen spritzen zu lassen. Das sei besser verträglich. Bevor ich das aber tue, möchte ich Sie bitten, mir etwas über die Nebenwirkungen von Macugen zukommen zu lassen.
... weniger
Weitere Patienten-Erfahrungsberichte auf
www.sanego.de
Wenn auch Sie uns Ihren Erfahrungsbericht einsenden möchten, können Sie diesen an SOS Augenlicht e.V., Postfach 1318, 53894 Mechernich schicken oder auch über unser Formular tun. Oder Sie rufen uns einfach unter unserer Hotline-Telefonnummer 0 24 43 - 90 13 64 an.
Makula-Therapie
nach Hancke
Frau H. aus W.
Guten Tag, zuerst möchte ich mich bei Ihnen bedanken. Durch den Hinweis auf die Praxis Jüirgen Hancke haben Sie mich vor sehr viel Leid bewahrt. Meine Familie und ich sind sehr
... mehr glücklich darüber.
Da ich an feuchter Makuladegeneration leide, besuchte ich meinen Augenarzt, der mir drei Mal die Lucentisspritzen verabreichte. Die Nebenwirkungen waren so heftig, dass ich mir sagte, nein, das tue ich mir nicht an. Er gab mir zu verstehen, dass es nur dieses Mittel gäbe, außer zu erblinden. In dem Moment wollte ich lieber erblinden, wie diese scheußlichen Spritzen noch einmal zu ertragen.
Ich wurde von Ihnen eines Besseren belehrt und nahm Kontakt mit der Praxis Jürgen Hancke in Köln auf. Dort wurde ich freundlich empfangen und alle Mitarbeiter strahlten Wärme aus. Man fühlt sich sofort geborgen.
Nach der Voruntersuchung, die sehr zeitintensiv und genau war, meldete ich mich zur weiteren Behandlung an. Es war erstaunlich, wie ich die Fortschritte meiner Sehkraft beobachten konnte. Als ich die Praxisräume betrat, konnte ich kaum sehen, geschweige denn lesen. Alle Linien waren wellenförmig und verschwommen.
Schon nach dem zweiten Behandlungstag konnte ich deutlicher sehen. Nach dem vierten Tag waren die Linien nicht mehr wellenförmig, sondern gerade, ich war in der Lage, größere Buchstaben zu lesen. Nach neun Tagen war eine neue Welt für mich erschlossen. Ich konnte lesen, auf Linien schreiben und die Bordsteinkanten, ohne Angst, überwinden. Mein Lebensgefühl kehrte zurück und mein Selbstbewußtsein stieg erheblich.
Zu Hause angekommen, versuchte ich alles, was vorher nicht mehr möglich war, wie Auto fahren, Wäsche aufhängen, Kaffee in die Tasse schütten, ohne daneben zu kleckern u.s.w.
Bei der Zwischenuntersuchung wurde festgestellt, dass sich meine Sehkraft "erheblich gebessert hatte. Trotzdem wurde mir eine Therapiebrille angepasst, mit der ich noch besser und klarer sehen konnte. Zwischenzeitlich brauche ich keine Brille mehr, da meine Augen sich regeneriert haben und die Zusammenarbeit zwischen Gehirn und Augen wieder sehr gut funktioniert. Im Dezember habe ich die Enduntersuchung. Trotzdem werde ich danach weiterhin mir der Praxis Hancke in Verbindung bleiben. Zu Augenärzten habe ich kein Vertrauen mehr.
Es ist nur schade, dass die Krankenkassen die Behandlung Hancke nicht übernehmen. Es wäre viel billiger für sie, wie jahrelang die teuren Lucentisspritzen zu bezahlen. Schauen Sie einmal in eine Augenarztpraxis hinein, wie viel Makulapatienten mit Lucentis behandelt werden. Helfen tun sie wenigen Menschen.
Da mein Mann Rentner ist und ich nicht arbeitete, ist unser Einkommen sehr gering. Es wird aber bei Jürgen Hancke keiner weg geschickt, der um Hilfe bittet. Ich wäre froh gewesen, wenn ich von irgendwo her etwas finanzielle Hilfe bekommen hätte. Vielleicht haben Sie die Möglichkeit dazu. Mir geht es gut, ich kann wieder sehen und das habe ich, in erster Linie, Ihnen zu verdanken. Gerne dürfen Sie meinen Bericht veröffentlichen. Auch im Namen meiner ganzen Familie sage ich "DANKE SCHÖN". ... weniger
Frau S. aus M.
Eines Tages, es war ein Donnerstag, bin ich morgens aufgewacht und habe einen schwarzen Streifen auf der Tapete gesehen. Ebenso konnte ich den Türrahmen nur wellig sehen. Ich
... mehr
konnte nichts mehr lesen, ebenso konnte ich auch die Ziffern auf den Tasten des Telefons nicht mehr erkennen. Noch am Abend zuvor hatte ich keine Beschwerden beim Sehen. Alles war wie immer. Doch auf einmal konnte ich nicht mehr sehen, ob der Herd an oder aus ist; der Boden war für mich nur noch wellig und verzogen zu sehen.
Ich bin am gleichen Tag gleich morgens zum Augenarzt gegangen, wo ich nach einer kurzen Wartezeit auch bald dran kam. Der Augenarzt sagte mir, dass ich etwas mit der Makula hätte und wollte mir mehr nicht sagen, sondern schickte mich zur weiteren Untersuchung in die Augenklinik. Da es aber schon nach Mittag war, sollte ich am nächsten Morgen hin, gleich in der Früh. Ich war am nächsten Tag ganz früh in der Augenklinik und es dauerte bis Mittag, bis ich dran und die Untersuchungen abgeschlossen waren. In dieser Klinik teilte man mir danach mit, dass ich eine feuchte Makuladegeneration habe. Ich sollte zur Krankenkasse gehen, um mir eine Lucentis Behandlung genehmigen zu lassen. Und ich solle gleich einen Termin für die OP ausmachen, es würde sehr drängen.
Nun war ja Wochenende und ich konnte nichts machen. Ich merkte nur, dass es leicht schlechter wurde.
Am Montag früh um 08:00 Uhr war ich mit meinem Sohn bei der Krankenkasse und der Sachbearbeiter nahm alles auf und sagte, dass es ungefähr 4 Tage dauern würde. Auf den Einwand meines Sohnes, dass ich nur noch das eine Auge habe (mein anderes ist schon mein Leben lang so schlecht, dass ich nicht damit sehen kann), meinte er, dass es nicht schneller ginge. Er sagte mir, das dauert so lange, es ging nicht anders.
Dann wurde es am Nachmittag von einer Stunde zur anderen extrem schlimm. Ich hatte alles nur noch Anthrazitfarben gesehen. Und nach außen herum, also an den Rändern war alles hell Es war für mich nichts mehr zu sehen oder zu erkennen gewesen. Einen Menschen sah ich nur als einen anthrazitfarbenen Klumpen. Ich habe gedacht, es dauert nicht mehr lange und dann ist alles weg. Daraufhin hat mein Sohn sofort in der Augenklinik angerufen und man sagte, ich solle sofort kommen.
Das haben wir auch sofort gemacht. Wir sind hingefahren, jedoch könne man aber an dem Tag nichts machen, weil die Krankenkasse die Behandlung nicht genehmigt hat. Ich sollte am nächsten Tag wieder kommen. Am nächsten Tag sagte mir der Oberarzt, dass sie sofort operieren sollten. Er telefonierte selbst mit der Krankenkasse und die genehmigten es, so dass am gleichen Tag die Lucentis Behandlung gemacht wurde. Danach konnte ich nach Hause fahren.
Nach ungefähr 10 Tagen, wurde der Graue Fleck hellgrau und ich bemerkte eine leichte Verbesserung. Das blieb auch längere Zeit so. Dann hatte ich nach 4 Wochen die Lucentis Behandlung, und nach der 2. Behandlung wurde es dann wesentlich besser.
Mein Sohn hat während der Zeit nach weiteren Behandlungsmöglichkeiten gesucht und ist im Internet auf die Praxis Hancke gestoßen. Dort rief ich an und machte den nächstmöglichen Termin zu einer Voruntersuchung aus und wollte so schnell wie möglich anfangen. Das war dann 2 Wochen nach meiner 3. Lucentis Behandlung. Weitere Lucentis Behandlungen wollte ich nicht machen. Nach der 3. Lucentis Behandlung und zu Beginn der Therapie nach Hancke hatte ich einen Visus von 60%.
Während der Therapie in der Praxis Hancke merkte ich noch nichts. Das war nicht ungewöhnlich, ich wusste ja, dass es Zeit braucht. Nach der Behandlung merkte ich in den nächsten Wochen, dass es langsam aber stetig besser wurde. Wenn ich was lesen wollte oder wenn ich fernsehen wollte, merkte ich, dass es immer besser ging - bis heute.
Bei den Nachkontrollen in der Augenklinik wurde mir das auch bestätigt. Das Sehen wurde langsam aber sicher immer besser. Es wurde in der Augenklinik ein Visus von 90% festgestellt, wobei man mir dort sagte, dass der Visus zwischen 90% und 100% liegt. Auch bei den Nachuntersuchungen in der Praxis Hancke wurde die stetige Verbesserung festgestellt. Bei meiner letzten Kontrolluntersuchung in der Praxis Hancke lag mein Visus bei 116%.
Ich kann wieder alles lesen - ich les' die kleine Schrift. Ich habe keine Schwierigkeiten beim Auto fahren. Ich kann alles machen. Mir geht es einfach bestens.
Ich bin Herrn Hancke sehr dankbar und finde es toll, dass es solche Menschen gibt. Ich hoffe, dass er vielen Menschen helfen kann wie mir.
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Frau H. aus D.
Bei mir wurde eine altersabhängige Makuladegeneration festgestellt. Ich konnte weder lesen noch Personen aus der Entfernung erkennen. Außerdem war die Farbwahrnehmung sehr
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beeinträchtigt, besonders bei den Farben grün und blau.
Da ich eine feuchte Makuladegeneration habe, prognostizierte der Augenarzt, dass sich wahrscheinlich die Sehkraft verschlechtern würde, eine Erblindung brauche ich aber nicht zu befürchten.
Dann erfuhr ich von der Akupunktur-Therapie des Heilpraktikers Hancke in Köln. Bei der ersten Untersuchung stellte er fest, dass die Makula noch "lebe", eine Behandlung möglicherweise Erfolg brächte. Das war zwei Jahre nach Bekanntwerden der Sehstörungen. Ich vereinbarte mit ihm einen Behandlungsplan, der innerhalb von 10 Tagen 30 Behandlungen vorsah.
Mit Hilfe einer Spezialbrille, die nach Abschluss der Behandlungen angefertigt wurde, kann ich heute ohne Lupe Überschriften in der Zeitung lesen, erkenne die Ziffern meiner Uhr und bin im Straßenverkehr wieder sicherer geworden. Die Nachuntersuchung durch einen Augenarzt bestätigt, dass eine Verbesserung der Sehleistung eingetreten ist.
Erwähnen möchte ich in diesem Zusammenhang noch, dass bei zwei meiner Verwandten ebenfalls eine Makuladegeneration diagnostiziert wurde. Beide haben sich einer Therapie bei Herrn Hancke unterzogen und hatten Erfolg. Bei einer Schwester ist ebenfalls eine Verbesserung der Sehleistung eingetreten, bei der anderen ist der Krankheitsverlauf zum Stillstand gekommen.
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Frau B. aus M.
Es begann an einem ganz normalen, aber sehr heißen, Tag, so gegen 20 Uhr, als soeben noch ganz gerade erscheinende Linien so ganz komische Wellen
... mehr bekamen, und irgendwie wirkte alles verschwommen!! ?? Es wird wohl die Hitze sein, so war mein erster Gedanke. Auf dem Heimweg waren auch die Linien auf den Straßen wellig und unscharf, und der Tag schloss mit einem irgendwie unangenehmen Gefühl.
So ging der nächste Tag weiter, der übernächste usw., und auch als die Hitze nachließ - alles war wellig und unscharf.
Bald bekam ich von einem Bekannten einen merkwürdigen Hinweis, und dann wollte ich Gewissheit haben. Am Tag vor unserem Urlaub ging ich zum Augenarzt, wo ich mein bisher brutalstes Erlebnis in einer Arztpraxis hatte: Makula -Degeneration auf dem linken Auge, das rechte ist auch vorgeschädigt und wird bald ebenfalls betroffen sein, machen kann man nichts, nur Spritzen geben wenn es eine sog. feuchte MD wird, doch irgendwann sind Sie blind!
Na, vielen Dank, und den Satz mit dem nichts-machen-können liebe ich ohnehin über alles!
Also sind wir erst mal in Urlaub gefahren, ich habe viel überlegt und mich gut erholt, obwohl das mit dem Auge nicht besser wurde. Es bestand Handlungsbedarf!
Kurz nach dem Urlaub bekam ich die Adresse der Praxis Hancke, wo ich sofort einen Termin machte, und nur 2 Monate nach den ersten schrecklichen Anzeichen fuhr ich voller Hoffnung mit der Bahn nach Köln. Dort würde man mir helfen können!
Der Unterschied zu meinem Erlebnis beim Augenarzt könnte gar nicht größer sein: Ich kam in eine sehr menschliche Atmosphäre von Anteilnahme, von Mutmachen und Hilfe zur Lösung bzw. Verbesserung meines Problems!
Nach den Untersuchungen habe ich mich auch sofort auf die Behandlung eingelassen, bekam noch an dem Tag die ersten Akkupunkturen und Mitte November die Therapie-Brille, und dann wurde ich bis zum März, versehen mit vielen guten Verhaltens-Ratschlägen, ins Leben entlassen!
Davon bekam ich zunächst mal nicht allzu viel mit, denn die Akkupunkturen hatten mich unendlich müde gemacht. Ich habe ausgiebig Winterschlaf gehalten - den ich wohl sehr nötig hatte und der mir auch unendlich gut getan hat!
Mit der neuen Brille konnte ich von Anfang an sehr gut sehen, meine Augen schienen sich darüber irgendwie zu freuen. Und schon bald veränderte sich alles: die Wellen wurden kleiner mit immer größeren Abständen, ich konnte wieder (last) so schnell wie früher von Nah- auf Fernsicht umschalten (damit hatte ich wirklich Probleme gehabt!), ich konnte wieder schnelle Bewegungen als eine erkennen, das Einkäufen wurde wieder leichter, da ich mich vorher nur im Zeitlupentempo an den Regalen vorbeischleichen konnte, weil meine überforderten Augen nur ganz langsam von einem Objekt zum nächsten wandern konnten, was das ganze Einkäufen zu einer Tortur gemacht hatte. Offensichtlich arbeitete das gesunde rechte Auge für das linke mit, denn irgendwie konnte ich einfach immer besser sehen, natürlich nur mit der Therapie-Brille auf der Nase!
Dieser Prozess der langsamen aber stetigen Verbesserungen ist wohl noch längst nicht abgeschlossen, denn noch immer nehme ich positive Veränderungen wahr, obwohl seit meinem ersten Besuch sind inzwischen 14 Monate vergangen sind. Die MD des linken Auges hat sich leicht verbessert und ist zumindest jetzt stabil, dafür hat sich der Visus des rechten Auges so stark verbessert, dass ich für dieses Auge bald ein neues Brillenglas benötige. Doch am meisten hat mich eine ganz andere Erkenntnis überwältigt: Mein Gehirn fühlt sich geradezu runderneuert an! Ich war in den letzten Jahren so unendlich müde, und diese Müdigkeit ging eindeutig vom Kopf aus. Ich befand mich immer am Rand einer Depression, weil ich mich ständig überfordert fühlte. Das Leben hatte oft nicht mehr so wirklich Spaß gemacht, und dafür hatte ich überhaupt keine Erklärung, denn ich lebe und arbeite gern, habe immer mehr Interessen als Zeit gehabt, das Leben hatte es immer gut mit mir gemeint, und medizinische Gründe waren auch nicht vorhanden - warum also diese Müdigkeit und Traurigkeit???
Ich habe in der Praxis Hancke sehr viel über meine Augen gelernt, über das Sehen und den Sehvorgang und welche Rolle das Gehirn dabei spielt - allein wegen dieser Informationen hatte sich der Besuch in Köln gelohnt! Das hatte kein Arzt und kein Optiker vorher auch nur angedeutet!
Ich merke inzwischen überdeutlich, wie mein Gehirn entlastet wird, weil ich endlich die richtige Brille der Nase habe, weil durch die Akkupunkturen Dinge in Gang gebracht wurden, die offensichtlich für alle Vorgänge im Kopf wichtig und hilfreich sind. So wie ich mich früher vom Kopf ausgehend müde und lustlos fühlte, empfinde ich heute alles als leichter, ich gehe den Tag mit Lust und Tatkraft an - es ist bestimmt die so oft zitierte Leichtigkeit des Seins! Danke, Herr Hancke!
Erwähnen muss ich aber auch noch, dass ich die Ratschläge zur Verhaltensänderung ziemlich konsequent befolgt habe - wofür doch so eine Krankheit manchmal gut ist! Ich habe nämlich das wunderbare Wort "Nein" kennengelernt und verwende es erstaunlich häufig - nicht nur anderen gegenüber, vor allem bei mir selbst. Denn wenn jetzt meine Augen müde erden, melden sie sich sehr deutlich, und dann kann ich wirklich alles stehen und liegen lassen - das Wohl der Augen geht vor! Einen größeren Gefallen kann ich mir gar nicht tun. Es ist erstaunlich, wovon man sich ganz leicht verabschieden kann - man muss längst nicht alles lesen, was den Weg entlang kommt es ist unglaublich, was ich alles ungelesen entsorge! Aus Fernsehen wurde Fernhören (wobei ich ohnehin nie viel Zeit fürs Fernsehen hatte, wozu auch), und ich habe jetzt auch immer unschlagbare Gründe warum ich mir den doch so überaus wichtigen neuen Film nicht anschauen werde.
Ich habe mit meinem ersten Besuch in Köln ein neues und überaus wichtiges Kapitel meines Lebens aufgeschlagen. Aus der ersten Katastrophe hat sich viel Gutes für mich entwickelt, es ist vieles geheilt und auf einen neuen, sehr guten Weg gebracht worden. Ich sehe meinem 64. Geburtstag und den nächsten Jahren gelassen entgegen und freue mich auf alles, was das Leben mir noch anzubieten hat Was auch kommt, es gibt immer einen Weg und eine Stelle, wo man Hilfe bekommt und "Da kann man nichts machen" sollte für immer das Unwort des Jahres werden.
Mein Dank gilt dem ganzen Team am Hansaring 55, ich freue mich schon auf den nächsten Besuch bei Ihnen! Danke. ... weniger
Frau B. aus K.
Ich war in Behandlung bei Hancke und habe diese abgebrochen. Die Praxis, die Mitarbeiter und auch Herr Hancke selbst habe ich als sehr angenehm empfunden, aber nach einem Gespräch
... mehr
mit Herrn Hancke, der mir erklärte, dass abgestorbene Sehzellen nicht mehr reparabel seien und ich die in der Praxis Hancke gemessenen 25% gegenüber den von meinem Augenarzt wesentlich weniger gemessenen 5% nicht glauben wollte, möchte ich diese Therapie nicht fortsetzen. Allerdings habe ich einen Patienten kennengelernt, der nach einem Jahr wieder auf 100 % Sehfähigkeit gekommen ist. Ich glaube die Therapie hat halt in meinem Fall einfach nicht geholfen. ... weniger
Herr K. aus L. trockene MD auf beiden Augen
Ich bin in der Praxis Hancke in Behandlung. Bereits nach den ersten fünf Tagen trat eine leichte Sehverbesserung ein. Ich hoffe, dass diese sich noch steigert.
Weitere Patienten-Erfahrungsberichte auf
www.makuladegeneration-hilfe.de
Wenn auch Sie uns Ihren Erfahrungsbericht einsenden möchten, können Sie diesen an SOS Augenlicht e.V., Postfach 1318, 53894 Mechernich schicken oder auch über unser Formular tun. Oder Sie rufen uns einfach unter unserer Hotline-Telefonnummer 0 24 43 - 90 13 64 an.