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Makuladegeneration
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Patienten berichten: Frau B. aus Mülheim, trockene Makuladegeneration


behandelt mit der Makula-Therapie nach Hancke
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Es begann an einem ganz normalen, aber sehr heißen, Tag, so gegen 20 Uhr, als soeben noch ganz gerade erscheinende Linien so ganz komische Wellen bekamen, und irgendwie wirkte alles verschwommen!! ?? Es wird wohl die Hitze sein, so war mein erster Gedanke. Auf dem Heimweg waren auch die Linien auf den Straßen wellig und unscharf, und der Tag schloss mit einem irgendwie unangenehmen Gefühl.

So ging der nächste Tag weiter, der übernächste usw., und auch als die Hitze nachließ - alles war wellig und unscharf.

Bald bekam ich von einem Bekannten einen merkwürdigen Hinweis, und dann wollte ich Gewissheit haben. Am Tag vor unserem Urlaub ging ich zum Augenarzt, wo ich mein bisher brutalstes Erlebnis in einer Arztpraxis hatte: Makula -Degeneration auf dem linken Auge, das rechte ist auch vorgeschädigt und wird bald ebenfalls betroffen sein, machen kann man nichts, nur Spritzen geben wenn es eine sog. feuchte MD wird, doch irgendwann sind Sie blind!

Na, vielen Dank, und den Satz mit dem nichts-machen-können liebe ich ohnehin über alles!

Also sind wir erst mal in Urlaub gefahren, ich habe viel überlegt und mich gut erholt, obwohl das mit dem Auge nicht besser wurde. Es bestand Handlungsbedarf!

Kurz nach dem Urlaub bekam ich die Adresse der Praxis Hancke, wo ich sofort einen Termin machte, und nur 2 Monate nach den ersten schrecklichen Anzeichen fuhr ich voller Hoffnung mit der Bahn nach Köln. Dort würde man mir helfen können!

Der Unterschied zu meinem Erlebnis beim Augenarzt könnte gar nicht größer sein: Ich kam in eine sehr menschliche Atmosphäre von Anteilnahme, von Mutmachen und Hilfe zur Lösung bzw. Verbesserung meines Problems!

Nach den Untersuchungen habe ich mich auch sofort auf die Behandlung eingelassen, bekam noch an dem Tag die ersten Akkupunkturen und Mitte November die Therapie-Brille, und dann wurde ich bis zum März, versehen mit vielen guten Verhaltens-Ratschlägen, ins Leben entlassen!

Davon bekam ich zunächst mal nicht allzu viel mit, denn die Akkupunkturen hatten mich unendlich müde gemacht. Ich habe ausgiebig Winterschlaf gehalten - den ich wohl sehr nötig hatte und der mir auch unendlich gut getan hat!

Mit der neuen Brille konnte ich von Anfang an sehr gut sehen, meine Augen schienen sich darüber irgendwie zu freuen. Und schon bald veränderte sich alles: die Wellen wurden kleiner mit immer größeren Abständen, ich konnte wieder (last) so schnell wie früher von Nah- auf Fernsicht umschalten (damit hatte ich wirklich Probleme gehabt!), ich konnte wieder schnelle Bewegungen als eine erkennen, das Einkäufen wurde wieder leichter, da ich mich vorher nur im Zeitlupentempo an den Regalen vorbeischleichen konnte, weil meine überforderten Augen nur ganz langsam von einem Objekt zum nächsten wandern konnten, was das ganze Einkäufen zu einer Tortur gemacht hatte. Offensichtlich arbeitete das gesunde rechte Auge für das linke mit, denn irgendwie konnte ich einfach immer besser sehen, natürlich nur mit der Therapie-Brille auf der Nase!

Dieser Prozess der langsamen aber stetigen Verbesserungen ist wohl noch längst nicht abgeschlossen, denn noch immer nehme ich positive Veränderungen wahr, obwohl seit meinem ersten Besuch sind inzwischen 14 Monate vergangen sind. Die MD des linken Auges hat sich leicht verbessert und ist zumindest jetzt stabil, dafür hat sich der Visus des rechten Auges so stark verbessert, dass ich für dieses Auge bald ein neues Brillenglas benötige. Doch am meisten hat mich eine ganz andere Erkenntnis überwältigt: Mein Gehirn fühlt sich geradezu runderneuert an! Ich war in den letzten Jahren so unendlich müde, und diese Müdigkeit ging eindeutig vom Kopf aus. Ich befand mich immer am Rand einer Depression, weil ich mich ständig überfordert fühlte. Das Leben hatte oft nicht mehr so wirklich Spaß gemacht, und dafür hatte ich überhaupt keine Erklärung, denn ich lebe und arbeite gern, habe immer mehr Interessen als Zeit gehabt, das Leben hatte es immer gut mit mir gemeint, und medizinische Gründe waren auch nicht vorhanden - warum also diese Müdigkeit und Traurigkeit???

Ich habe in der Praxis Hancke sehr viel über meine Augen gelernt, über das Sehen und den Sehvorgang und welche Rolle das Gehirn dabei spielt - allein wegen dieser Informationen hatte sich der Besuch in Köln gelohnt! Das hatte kein Arzt und kein Optiker vorher auch nur angedeutet!

Ich merke inzwischen überdeutlich, wie mein Gehirn entlastet wird, weil ich endlich die richtige Brille der Nase habe, weil durch die Akkupunkturen Dinge in Gang gebracht wurden, die offensichtlich für alle Vorgänge im Kopf wichtig und hilfreich sind. So wie ich mich früher vom Kopf ausgehend müde und lustlos fühlte, empfinde ich heute alles als leichter, ich gehe den Tag mit Lust und Tatkraft an - es ist bestimmt die so oft zitierte Leichtigkeit des Seins! Danke, Herr Hancke!

Erwähnen muss ich aber auch noch, dass ich die Ratschläge zur Verhaltensänderung ziemlich konsequent befolgt habe - wofür doch so eine Krankheit manchmal gut ist! Ich habe nämlich das wunderbare Wort "Nein" kennengelernt und verwende es erstaunlich häufig - nicht nur anderen gegenüber, vor allem bei mir selbst. Denn wenn jetzt meine Augen müde erden, melden sie sich sehr deutlich, und dann kann ich wirklich alles stehen und liegen lassen - das Wohl der Augen geht vor! Einen größeren Gefallen kann ich mir gar nicht tun. Es ist erstaunlich, wovon man sich ganz leicht verabschieden kann - man muss längst nicht alles lesen, was den Weg entlang kommt es ist unglaublich, was ich alles ungelesen entsorge! Aus Fernsehen wurde Fernhören (wobei ich ohnehin nie viel Zeit fürs Fernsehen hatte, wozu auch), und ich habe jetzt auch immer unschlagbare Gründe warum ich mir den doch so überaus wichtigen neuen Film nicht anschauen werde.

Ich habe mit meinem ersten Besuch in Köln ein neues und überaus wichtiges Kapitel meines Lebens aufgeschlagen. Aus der ersten Katastrophe hat sich viel Gutes für mich entwickelt, es ist vieles geheilt und auf einen neuen, sehr guten Weg gebracht worden. Ich sehe meinem 64. Geburtstag und den nächsten Jahren gelassen entgegen und freue mich auf alles, was das Leben mir noch anzubieten hat Was auch kommt, es gibt immer einen Weg und eine Stelle, wo man Hilfe bekommt und "Da kann man nichts machen" sollte für immer das Unwort des Jahres werden.

Mein Dank gilt dem ganzen Team am Hansaring 55, ich freue mich schon auf den nächsten Besuch bei Ihnen! Danke.

 

Wenn auch Sie uns Ihren Erfahrungsbericht zur Behandlung Ihrer Makuladegeneratoin einsenden möchten, können Sie diesen an SOS Augenlicht e.V., Postfach 1318, 53894 Mechernich schicken oder auch über unser Formular tun. Oder Sie rufen uns einfach unter unserer Hotline-Telefonnummer 0 24 43 - 90 13 64 an.