Makuladegeneration
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Die zwei effektivsten Therapien


Zusammenfassung von über 3.000 Patientenkontakten
aktualisiert 14.07.2016

Bei Makuladegeneration handelt es sich um eine schwere Volkskrankheit. Mehrere Millionen Menschen sind alleine schon in Deutschland betroffen. Das dadurch verursachte Leid ist enorm. Die Aussichten sind bei Makuladegeneration sehr ungünstig und die meisten Betroffenen sind später auf fremde Hilfe angewiesen.

Doch das muss nicht sein. Für viele gab und gibt es Hilfe.

Als erfolgreichste Verfahren der SCHULMEDIZIN stellen sich in den uns vorliegenden Patientenberichten die Spritzentherapien Lucentis, Avastin bzw. Eylea dar. Diese werden bei Feuchter Makuladegeneration angewendet.

Patientenberichte zeigen, dass in einigen Fällen von Feuchter Makuladegeneration die gefährlichen undichten Gefäße wohl ganz oder teilweise verschlossen werden konnten, wodurch das Risiko einer plötzlichen rapiden Sehverschlechterung durch Blutungen oder Austritt von Blutplasma verringert wird. Vermutlich durch das in der Folge zurückgehende Ödem in der Makula konnten einige Patienten besser sehen. Wenn eine Stabilisierung oder Verbesserung der Sehfähigkeit erreicht wurde, so wurde uns berichtet, waren diese öfter leider nur vorübergehend, danach wurde es wieder schlechter. Das Verfahren wurde grundsätzlich mehrfach wiederholt. Trotz der Verödung wachsen meistens wieder neue "gefährliche Gefäße", und die eigentliche Degeneration der Makula selbst wird trotz erfolgreicher Verödung der Blutgefäße nicht aufgehalten, sie wird ja mit Injektions-Therapien auch nicht behandelt, sondern nur die unerwünschten Gefäße. Aber das Risiko von Blutungen bei Feuchter Makuladegeneration kann in geeigneten Fällen verringert und so der Sehverlust, der von den "undichten Gefäßen" verursacht wird, gegebenenfalls verzögert werden. Dieses Verfahren ist gemäß der uns vorliegenden Patientenberichte und -aussagen das Effektivste der Schulmedizin. Lesen Sie selbst einige Erfahrungsberichte zu den Injektionstherapien hier.

Gemäß der uns vorliegenden Erfahrungsberichte stellen alternativmedizinische Verfahren tatsächlich eine Alternative dar, und in einigen Fällen eine gar nicht mal so schlechte. In den uns vorliegenden Patientenberichten werden alternativmedizinische Verfahren oftmals als erfolgreicher beschrieben, als schulmedizinische, wenn es darum ging, einen Stillstand oder eine Verbesserung der Sehfähigkeit zu erzielen.

Als erfolgreichste Verfahren der ALTERNATIVMEDIZIN stellt sich in den uns vorliegenden Patientenberichten die Makula-Therapie nach Hancke dar. Die häufigsten und größten Sehverbesserungen, über die uns Erfahrungsberichte vorliegen, kamen von Patienten, die sich mit diesem Verfahren behandeln ließen, was auch im Vergleich zu schulmedizinischen Verfahren gilt. Es wird bei Trockener und Feuchter Makuladegeneration angewandt. Lesen Sie selbst einige Erfahrungsberichte zu der Makula-Therapie nach Hancke hier.

Für welche Therapie Sie sich auch immer entscheiden, wir empfehlen: Fragen Sie immer nach Ihren persönlichen Aussichten und Ihren persönlichen Risiken, denn Statistiken nützen dem Einzelfall nicht viel, weil jeder Fall anders ist und nur bestimmte Fälle nahe am Durchschnitt liegen und welche das sein werden weiß man natürlich vor der Therapie nicht.

Wir weisen darauf hin, weil die Hersteller der Injektionsmittel Lucentis, Avastin bzw. Eylea selber über Risiken und Nebenwirkungen bis hin zur Verstärkung von Makuladegeneration und über mögliche Sehverluste berichten und weil uns von Betroffenen über tatsächliche Risiken bzw. Nebenwirkungen und über Sehverschlechterungen direkt nach der Therapie berichtet wurde.

Nur als informierter Patient können Sie über das Schicksal Ihrer Augen mündig und bestmöglich mitentscheiden bzw. selbst entscheiden. Wir können jedem Patienten deshalb nur empfehlen, trauen Sie sich diesbezüglich unbedingt Fragen zu stellen.

Die meisten Erkrankten leiden an der Trockenen Form der Makuladegeneration. Diese ist mit schulmedizinischen Mitteln unseres Wissens nicht behandelbar. Die Trockene Makuladegeneration wird unseres Wissens grundsätzlich nur mit alternativmedizinischen Verfahren behandelt. Vitamine und weitere Wirkstoffe werden bei beiden Formen verabreicht und sollen in einem bestimmten Stadium der Makuladegeneration zu einer Verlangsamung des Fortschreitens führen können. Darüber liegen uns allerdings keine Aussagen von Patienten vor.

Nur 15% leiden an der Feuchten Makuladegeneration. Die Feuchte Makuladegeneration wird mit schul- und alternativmedizinischen Verfahren behandelt. Schulmedizinische Verfahren kommen nur in bestimmten Fällen dieser 15% in Frage.

Aussichten und Risiken sollten in jedem Einzelfall sorgfältig abgewogen werden, denn eine Injektion ist schließlich nicht mehr rückgängig zu machen. Welche Indikationen es bei der Anwendung alternativmedizinischer Verfahren gibt, wissen wir nicht. Zumindest sind uns dort keine sehverschlechternden Risiken oder Nebenwirkungen bekannt.

Wir befürworten zusätzlich sämtliche Verfahren, die in der Lage sind, auf natürliche und unschädliche Art und Weise den gesamtkörperlichen oder psychischen Zustand eines Erkrankten positiv zu beeinflussen. Hierzu zählen z.B. homöopathische oder psychologische Verfahren, etc.

Allerdings erscheint es uns in bestimmten Fällen bei vorliegender feuchter Makuladegeneration sinnvoll und wichtig zu sein, direkte operative Maßnahmen am Auge einzuleiten. Beispielsweise im Falle von Blutungen im Auge bei Feuchter Makuladegeneration droht der schnelle Verlust der Sehfähigkeit. In manchen Fällen kann hier mit einer Operation noch etwas gerettet werden.

Vor einer solchen Operation sollten jedoch Aussichten und Risiken der Operation sorgfältig gemeinsam mit dem Augenarzt besprochen werden. Risiken gibt es hier offensichtlich, doch im Einzelfall mag es sich lohnen, ein kalkulierbares Risiko einzugehen. Dafür muss man dieses Risiko jedoch hinreichend einschätzen können, und dafür muss man dieses konkret für seinen Einzelfall nachfragen, und sich erst mit einer Antwort zufriedengeben, die einem bei seiner Entscheidung tatsächlich hilft.

Wir empfehlen also, dem Augenarzt vorher alle Ihnen wichtigen Fragen zu stellen, zum Beispiel, welche konkreten Erfahrungen er in vergleichbaren Fällen gemacht hat, ob er bereits deutliche Verbesserungen oder Verschlechterungen der Sehfähigkeit beim Patienten direkt nach seinen OPs erlebt hat. So kann man sich sicherlich besser klarmachen, was womöglich auf einen zukommt.

Alternative Verfahren werden übrigens unter anderem deshalb als alternativ bezeichnet, weil einzelne Schritte des Verfahrens oder deren Wirkmechanismen bisher nicht wissenschaftlich erklärbar sind oder erklärt wurden. Das Nichtwissen um die Wirkmechanismen ändert jedoch nichts an der tatsächlichen Wirksamkeit eines Verfahrens. Das gilt für die Schulmedizin wie für die Alternativmedizin und ebenso für die Vergangenheit wie für die Zukunft.

Wir empfehlen deshalb allen Betroffenen, bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil über die für Sie in Frage kommenden Therapieverfahren. Informieren Sie sich und seien Sie kritisch, stellen Sie Fragen, wägen Sie Aussichten und Risiken sorgsam ab und kommen Sie zu einer Überzeugung, die nicht alleine durch die Meinung anderer Menschen geprägt ist. Nehmen Sie jemanden mit, dem Sie vertrauen, mit dem Sie gut reden können, der wirklich versucht, Ihnen mitfühlend und selbstlos durch Gespräche zu helfen.

Wir denken, man sollte sich hier richtig Mühe geben, es geht um sehr viel, und man sollte mit dem, was man vorhat wirklich einverstanden sein. Manchmal kann es vielleicht auch besser sein, nichts oder nichts unter Druck zu tun, das muss letztlich natürlich jeder für sich selbst entscheiden.

ACHTUNG:
Wenn Sie plötzlich eine deutliche Sehverschlechterung wahrnehmen, suchen Sie bitte umgehend einen Augenarzt auf. Lassen Sie alles stehen und liegen und erklären Sie dem Praxis-/Klinikpersonal, dass es sich bei Ihnen um einen Notfall handelt. Der Zeitfaktor spielt oft eine entscheidende Rolle. Wenn man früh genug handelt, kann mit schulmedizinischen Notfallmaßnahmen oft noch einiges gerettet werden.