Makuladegeneration
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LED & Energiesparlampen - Makuladegeneration auf Raten

14. November 2017

Weltweit anerkannter Experte für Fotobiologie warnt vor den Gefahren von LED-Lichtquellen für die Augengesundheit, ganz speziell in Bezug auf die Entstehung einer Makuladegeneration.

In einem Interview warnt der weltweit annerkannte Experte für Fotobiologie Dr. Mercola vor den Gefahren von LED-Licht, das seiner Meinung nach, eine große Gefahr für die Augengesundheit darstellt.

LEDs haben Einzug in unsere Wohnung gehalten, um Energie zu sparen und sind über die Jahre zur primären, künstlichen Lichtquelle geworden. Das hat sie zur wichtigsten nicht-natürlichen elektromagnetischen Strahlungsquelle gemacht, der wir uns tagtäglich aussetzen.

"Dies kann sehr ernste langfristige Folgen haben und zu einer Makuladegeneration führen", so Dr. Mercola.

Weiter sagt er:
"Andere gesundheitliche Probleme, die mitochondriale Fehlfunktionen betreffen könnten verschlimmert werden, was die Bandbreite von metabolischen Erkrankungen bis hin zu Krebs umfasst."

Licht ist nicht gleich Licht. Um zu verstehen, warum künstliche Lichtquellen eine Gefahr darstellen können, erklärt Dr. Mercola, dass das sichtbare Licht von natürlichen und unnatürlichen Quellen mehr ist, als nur das, was man sieht.

Das Infrarot-nahe Licht gilt als besonders förderlich für die Gesundheit und wird z.B. in der Medizin eingesetzt. Das Infrarot-nahe Licht hilft dabei die Zellen in der Retina zu reparieren und zu regenerieren. Weil LED-Licht aber keinerlei Infrarot-Anteile besitzt, dafür aber einen Überschuss an blauem Licht, generiert es Sauerstoffradikale, was erklärt, warum LEDs so schädlich für die Augen und generell die Gesundheit sind.

Was passiert also in unserem Körper bezüglich Licht? Chromophoren sind Moleküle, die Licht absorbieren. Hier gibt es ein optisches Gewebefenster, was zwischen 600 und 1.400nm liegt, was komplett durch den Infrarot-A-Anteil des Lichtspektrums abgedeckt wird. Dieses Fenster erlaubt es einige Zentimeter und sogar mehr in das Gewebe einzudringen.

Chromophoren sind in den menschlichen Mitochondrien und aktivierten Wassermolekülen beheimatet. In den Mitochondrien gibt es ein ganz spezifisches Molekül, das sich Zytochrom-C-Oxidase nennt, und das für die Energieproduktion innerhalb der Mitochondrien zuständig ist. Adenosintriphosphat (ATP) als Zellenenergie ist das Endprodukt.

ATP ist der Treibstoff für unsere Zellen und wird für alle möglichen Funktionen, inklusive Transport, Synthetisierung und den Metabolismus benötigt. Bemerkenswerterweise, produzieren wir ATP in der Größenordnung unseres Körpergewichtes jeden Tag. Und während man mehrere Minuten ohne Sauerstoff überleben kann, würden wir nach nur 15 Sekunden ATP-Produktions-Stopp sterben.

Der Blaulichtanteil von LEDs verursacht Stress durch Sauerstoffradikale im Gewebe. Dieser Stress muss durch Infrarot-nahes Licht ausgeglichen werden, was aber in LEDs nicht vorhanden ist. Das heißt mehr Stress beim kurzwelligen Licht und verminderte Regeneration bzw. Reparatur durch den nicht vorhandenen langwelligen Lichtanteil. Das wirkt sich auf die Netzhaut aus und auch auf unser Hormonsystem.

Zudem reduziert das blaue Licht die Melatoninproduktion in der Zirbeldrüse. Aber es gibt auch Zellen in der Netzhaut, die dafür verantwortlich sind Melatonin zu produzieren, um die Netzhaut über Nach zu regenerieren.

Wenn man also LED-Licht nach Sonnenuntergang benutzt, reduziert man die Regenerations- und Wiederherstellungskapazitäten der Augen. In diesem Fall kann die Degeneration zu einer Makuladegeneration führen, die der Hauptgrund von Erblindung gerade bei älteren Menschen ist.

Eine Fehlannahme ist zudem zu glauben, dass dies nur bei Nacht geschehe. Generell gilt, dass nicht ausgeglichenes blaues Licht immer den Körper schädigt. Bei Nacht ist die Auswirkung eben schlimmer.

Da wünscht man sich die gute alte Glühbirne zurück. Energiesparen hin oder her.

Quelle: Dr. Mercola Webseite